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Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt.

Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt. © Holger Hollemann/Archiv

Kriminalität

Rundt: Niedersachsens Maßregelvollzug nicht unsicher

Hannover (dpa/lni) - Trotz der Flucht von fünf Straftätern aus der Anstalt in Zeven sieht Sozialministerin Cornelia Rundt keine Sicherheitsdefizite im niedersächsischen Maßregelvollzug.

In anderen Bundesländern gebe es teilweise sogar mehr Ausbrüche, aber darüber werde weniger öffentlich diskutiert, sagte die SPD-Politikerin in Hannover. Die CDU im Landtag hatte Rundt "völliges Versagen" vorgeworfen. Die fünf jungen Kriminellen waren rund 24 Stunden nach ihrem gewaltsamen Ausbruch gefasst worden.

Drei von ihnen sitzen der Ministerin zufolge inzwischen in der Justizvollzugsanstalt Oldenburg, zwei wurden von der Polizei zunächst in den Maßregelvollzug in Wehnen (Landkreis Ammerland) gebracht. Ein Gericht muss entscheiden, ob sie im psychiatrischen Krankenhaus bleiben oder ihre Haftstrafe in einem Gefängnis verbüßen müssen. "Wir halten sie für nicht therapierbar. Wir hoffen, dass das die Gerichte auch so sehen", sagte Rundt.

Die Ministerin betonte, dass das Personal in den zehn niedersächsischen Maßregelvollzugsanstalten in diesem Jahr um 57 Stellen aufgestockt wurde. Derzeit gibt es insgesamt 1280 Vollzeitstellen. In Zeven sollen nun die Abläufe der Kontrollgänge sowie das Schlüsselkonzept überprüft werden, damit nicht wieder gefährliche Straftäter entkommen können.

dpa


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