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Migration

Rumänen und Bulgaren wandern weiter zu

Auch mehr als zwei Jahre nach der Öffnung des EU-Arbeitsmarktes für Rumänen und Bulgaren hält die Zuwanderung aus beiden Ländern nach Niedersachsen und Bremen an.

Hannover. Obwohl keine sozialen Brennpunkte wie zwischenzeitlich etwa in Duisburg oder Mannheim entstanden, bleibt die Lebens- und Arbeitssituation vieler Rumänen und Bulgaren im Norden problematisch, teilte der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) mit. Mit Werkverträgen ausgestattet oder als Leiharbeiter sind sie häufig der Gefahr der Ausbeutung ausgesetzt.

Verbessert hat sich nach Einschätzung des Wirtschaftsministeriums allerdings die Unterbringung der Arbeiter. Nachdem das Land dafür Mindestvorgaben gemacht hatte, kontrollieren die Landkreise die Quartiere.

Um die Integration der Neuankömmlinge voranzutreiben, will die Stadt Hannover unterdessen mit Zuschüssen der EU und vom Bund acht weitere Beraterinnen bis 2018 einstellen. Seit längerem bereits helfen drei Sozialarbeiterinnen, die Rumänisch und Bulgarisch sprechen, damit die Osteuropäer und ihre Kinder Anschluss finden. Zuletzt waren 2443 Rumänen und 3248 Bulgaren in der Landeshauptstadt gemeldet, 1549 von ihnen waren auf Jobsuche.

dpa


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