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Rudi Hurzlmeier (M) verneigt sich bei der Verleihung.

Rudi Hurzlmeier (M) verneigt sich bei der Verleihung. © Swen Pförtner

Kunst

Rudi Hurzlmeier mit "Göttinger Elch" ausgezeichnet

Der Satire-Preis "Göttinger Elch" geht in diesem Jahr an Rudi Hurzlmeier. Der Zeichner, Maler und Autor nahm die Auszeichnung am Sonntag in Göttingen entgegen.

Göttingen. Der 62-Jährige wurde für sein Lebenswerk geehrt. Im Alten Göttinger Rathaus wird bis zum 28. Juni eine Ausstellung mit Werken des Preisträgers gezeigt.

Hurzlmeier veröffentlicht Cartoons, Karikaturen und Comicstrips in zahlreichen Medien, er ist unter anderem ständiger Mitarbeiter des Satire-Magazin "Titanic". Sein äußerst vielfältiges Werk changiere zwischen den Extremen, urteilte die Jury. "Wenn er einen bösen Witz macht, ist tief empfundene Philosophie nicht weit - und umgekehrt."

Der "Göttinger Elch" wird seit 1997 jährlich für satirische Lebenswerke vergeben. Er ist mit 3333 Euro, einer silbernen Elchbrosche und 99 Dosen Elchsuppe dotiert. Der Name des Preises geht auf einen Zweizeiler des Satirikers F.W. Bernstein zurück: "Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche."

Hurzlmeier, der in München lebt, ist der 18. Preisträger. Zuvor waren unter anderem Gerhard Polt, Olli Dittrich, Chlodwig Poth, Otto Waalkes, Marie Marcks, Helge Schneider und zuletzt Georg Schramm ausgezeichnet worden.

dpa


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