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SPD-Fraktionschef Björn Tschöpe.

SPD-Fraktionschef Björn Tschöpe. © Carmen Jaspersen/Archiv

Finanzen

Rot-Grün will mehr Single-Wohnraum in Bremen

Bremens rot-grüne Regierungskoalition will den Ausbau von Wohnraum für Studenten und Auszubildende in der Hansestadt vorantreiben und die Zahl der Wohnheimplätze erhöhen.

Bremen. Gerade bei günstigen Single-Wohnungen sei die Lage angespannt, begründete SPD-Fraktionschef Björn Tschöpe den Vorstoß. SPD und Grüne verständigten sich am Montag auf Änderungen für die Haushaltsentwürfe 2018 und 2019, die auch Mittel für einen verstärkten Ausbau von Wohnheimplätzen vorsehen.

Insgesamt einigte sich die Koalition in verschiedenen Politikfeldern auf Maßnahmen von 15 Millionen Euro. Hinzu kommt die Erhöhung eines Darlehensvolumens für Wohnraumförderung der Bremer Aufbau-Bank um 40 Millionen Euro. Der Haushaltsrahmen soll aber beibehalten und die Ausgaben unter anderem durch Kostensenkungen bei Dienstreisen von Verwaltung und Senat sowie durch angesparte Rückstellungen des städtischen Wohnungsunternehmens Gewoba gegenfinanziert werden.

Von den 32 000 Studenten in Bremen und Bremerhaven wohnen derzeit 6,7 Prozent in einem Wohnheim. Bundesweit liege diese Quote bei rund 10 Prozent, hieß es. Mit dem Ausbau sollen 400 weitere Wohnplätze entstehen, womit Bremen auf eine Quote von 7,2 Prozent käme. Nach Hamburger Vorbild will Rot-Grün zudem ein Wohnheim für Auszubildende errichten.

Für die letzten beiden Etatjahre vor der Schuldenbremse - 2018/2019 - sieht der Entwurf Einnahmen von rund 5,3 Milliarden Euro beziehungsweise 5,5 Milliarden Euro und Ausgaben von 5,6 Milliarden Euro (2018) und 5,7 Milliarden Euro (2019) vor. Die Bürgerschaft wird am 6. Dezember über den Doppelhaushalt entscheiden.

dpa


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