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Tourismus

Robinson-Club-Chef: Harter Wettbewerb um Sommerziele

Die Tui-Tochter Robinson Club erwartet in den kommenden Wochen einen heftigen Wettbewerb der Reiseanbieter um unentschlossene Urlauber. Es werde für die Sommersaison noch viele kurzfristige Buchungen geben, sagte Geschäftsführer Ingo Burmester der "Welt am Sonntag".

Hannover. Ziele wie Spanien, Portugal oder die Berge hätten aber teils kaum noch verfügbare Betten. "Daher besteht noch Hoffnung für Ziele wie die Türkei oder die Länder in Nordafrika."

Nach Einschätzung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) von Anfang der Woche ist vor allem die Türkei bei den Buchungen derzeit tief im Minus. Nach dem Terroranschlag in Istanbul im Januar zögern Sonnenhungrige mit Reiseplanungen für das Land am Bosporus. Auch die Nachfrage nach Ägypten-Reisen liegt demnach klar unter dem Vorjahr.

Bei Robinson tun sich die Reisenden mit etlichen Ländern ebenfalls schwer. "Es gibt derzeit Ziele, die schon mal besser gelaufen sind", sagte Burmester der Zeitung. "Tunesien zum Beispiel hat es aktuell schwer, auch Ägypten läuft etwas schwächer, genau wie die Türkei."

Im Februar hatte Tui-Chef Fritz Joussen für die Türkei einen Buchungseinbruch um 40 Prozent gemeldet, nachdem bei dem Anschlag in Istanbul zwölf Deutsche gestorben waren. "2016 gehört definitiv zu den schwierigeren Jahren für die Reisebranche", sagte Burmester. Dem von der Flüchtlingskrise gleichfalls stark betroffenen Griechenland halten Urlauber laut dem Deutschen Reiseverband oft noch die Treue.

Robinson ist auch hierzulande auf Standortsuche. "Deutschland-Urlaub liegt im Trend", meinte Burmester. "Die Leute haben mittlerweile verstanden, dass ein Cluburlaub nichts mehr zu tun hat mit lautem Entertainment, grinsenden Animateuren und Ringelpiez mit Anfassen."

dpa


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