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Ein Kostümierter auf dem Sehusa-Fest in Seesen am Harz.

Ein Kostümierter auf dem Sehusa-Fest in Seesen am Harz. © Swen Pförtner

Brauchtum

Ritter und Gaukler treffen sich in Seesen am Harz

Mit Schwertkämpfen und einem mittelalterlichen Markt hat am Samstag das Sehusa-Fest in Seesen am Harz begonnen. Das nach Veranstalterangaben größte Historienspektakel Norddeutschlands erwartet bis Sonntag mehrere Zehntausend Besucher.

Seesen. Sie erhalten Einblick in verschiedene Epochen wie Renaissance, Mittelalter, Barock sowie Rokoko und können nachgestellte Kämpfe und Schlachten zum Beispiel aus dem 30-jährigen Krieg erleben. Das Fest wird seit 1975 am ersten Wochenende im September in Seesen gefeiert. Benannt ist es nach dem ursprünglichen Namen der über 1000 Jahre alten Stadt sowie nach der Burg Sehusa.

Viele Bürger beteiligten sich in originalgetreuen Gewändern in Spielen und Tänzen an geschichtlich belegten Szenen aus Seesens Vergangenheit. Zu den Besucherzahlen konnte die Polizei am Samstagnachmittag noch keine Angaben machen. In diesem Jahr gibt es besondere Sicherheitsvorkehrungen. Es wurde ein grundsätzliches Verbot von Waffen aller Art erlassen, auch verkleidete Besucher durften keine passenden Show-Waffen tragen. Eine Ausnahme wurde bei Teilnehmern der Vorführungen gemacht, falls die Waffen über die jeweilige Gruppe zuvor beim Historienverein angemeldet worden war.

Auf dem Programm steht am Sonntag noch ein Festumzug in historischen Gewändern. Für Kinder gibt es unter anderem Puppentheater und historische Karussells. Zum Abschluss ist am Sonntagabend ein Musik- und Feuerspektakel geplant.

dpa


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