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Jens Gnisa, Vorsitzender des Deutschen Richterbundes.

Jens Gnisa, Vorsitzender des Deutschen Richterbundes. © Martin Schutt/Archiv

Kriminalität

Richterbund: Höhere Strafen für Einbrüche helfen nicht

Der Deutsche Richterbund hält höhere Strafen im Kampf gegen die steigende Zahl von Wohnungseinbrüchen für sinnlos. In einem Interview der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag) sagte der Vorsitzende des Richterbundes, Jens Gnisa: "Höhere Strafen helfen nicht, sie würden niemanden davon abhalten, in eine Wohnung einzubrechen." Das jetzige Strafmaß von mindestens sechs Monaten für Wohnungseinbruch reiche aus.

Osnabrück. 2015 stieg die Zahl der Einbrüche der Zeitung zufolge bundesweit um zehn Prozent, häufig seien Banden aus Osteuropa aktiv. Grundsätzliche Untersuchungshaft oder eine Ausweitung der Haftgründe für solche Bandenmitglieder lehnt der Richterbund-Vorsitzende ab. "Das hieße, dass man ein Sonderrecht für Einbrecher schaffen würde", sagte Gnisa.

dpa


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