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Das Gericht entschied über Aussetzen und Fütterung von Enten.

Das Gericht entschied über Aussetzen und Fütterung von Enten. © H. Hollemann/Archiv

Natur

Richter: Fütterung von Enten für die Jagd rechtswidrig

Das jährliche Aussetzen von bis zu 4000 Enten mit anschließendem Füttern in einem Jagdbezirk im Landkreis Lüneburg ist nicht erlaubt. Das hat das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht entschieden, wie eine Sprecherin am Dienstag mitteilte.

Lüneburg/Lüdersburg. Die durchgängige Fütterung bis zur Bejagung am Jahresende verstößt gegen das Jagdrecht und das Gebot artgerechter Fütterung. Ein viel zu hoher Nährstoffgehalt der Gewässer und unnatürlich große Wildentenbestände seien die Folge.

Das entsprechende Verbot des Kreises sei aber fehlerhaft, entschied der 4. Senat. Das Totalverbot sei zu weit gegangen. Der Kreis hätte ermitteln müssen, wie viele Enten hätten ausgesetzt werden dürfen. Die Entscheidung ist unanfechtbar. (Az.: 4 ME 66/15, 9. Juli)

dpa


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