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Die Verteidigung des Mannes legte Revision gegen sein Urteil ein.

Die Verteidigung des Mannes legte Revision gegen sein Urteil ein. © J. Stratenschulte/Archiv

Prozesse

Revision nach Mordurteil im Fall Jenisa eingelegt

Hannover (dpa/lni) - Nach der Verurteilung eines 44-Jährigen für den Mord an der kleinen Jenisa aus Hannover hat die Verteidigung Revision eingelegt. Auch die Nebenklage wolle das Urteil vom Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe überprüfen lassen, sagte ein Sprecher des Landgerichtes Hannover am Freitag.

Der NDR hatte zuerst über die Revision berichtet. Demnach berufen sich die Verteidiger des verurteilten Mörders auf Verfahrensfehler. Die Anwälte von Jenisas Eltern hatten als Nebenkläger eine Sicherungsverwahrung für den 44-Jährigen gefordert.

Der Mann war zuvor für den Mord am fünfjährigen Dano in Herford zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt werden. Dazu kommt die lebenslange Haftstrafe im Fall Jenisa, sodass er frühestens nach 30 Jahren das Gefängnis verlassen kann. Der Lebensgefährte von Jenisas Tante hatte die Achtjährige 2007 in sein Auto gelockt, sexuell missbraucht und in einem Wald bei Wunstorf erschlagen. Die Leiche des Mädchens blieb bis zum vergangenen Jahr verschwunden.

dpa


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