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Rekord-Fördersumme der Volkswagenstiftung für Hochschulen

Hannover (dpa/lni) - Die Volkswagenstiftung stellt weitere 67 Millionen Euro für die niedersächsische Forschung zur Verfügung. Unter anderem fließen Gelder in die frühkindliche Bildung sowie die Wissenschaftsallianz zwischen der Technischen Universität Braunschweig und der Leibniz Universität Hannover.

Damit steigt die Gesamtfördersumme im sogenannten Niedersächsischen Vorab 2015 auf die Rekordsumme von 154 Millionen Euro. Vor einem Jahr waren es 17 Millionen Euro weniger. "Die Förderentscheidungen tragen dazu bei, wichtige Projekte voranzutreiben", sagte Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajić (Grüne) am Freitag in Hannover.

Anders als ihr Name vermuten lässt, gehört die Volkswagenstiftung nicht zum VW-Konzern. Sie wurde auf Grundlage eines Staatsvertrages gegründet. Um den Clinch um die nach Kriegsende ungeklärten Eigentumsverhältnisse am Volkswagenwerk zu beenden, beschlossen Bund und Land, eine Stiftung zu errichten. Mit 2,9 Milliarden Euro Stiftungskapital zählt sie zu den größten Stiftungen in Europa.

Die Fördermittel - jährlich rund 150 Millionen Euro - stammen aus der Anlage dieses Vermögens. Sie schließen zudem den Gegenwert der Gewinne aus gut 30 Millionen VW-Stammaktien des Landes Niedersachsen ein. Nach Bekanntwerden des Diesel-Skandals hatte der Generalsekretär der Stiftung, Wilhelm Krull, versichert, dass die Hochschulen nicht um Fördergelder bangen müssten. Allerdings sei mittelfristig mit geringeren Erträgen aus der VW-Dividende zu rechnen.

dpa


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