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Reiseveranstalter muss wegen missglückter Landung zahlen

Hannover (dpa/lni) - Weil sie nach einer missglückten Landung ihren Bulgarien-Urlaub nicht mehr genießen konnte, hat eine Frau ihren Reiseveranstalter verklagt.

Sie verlangte in dem Zivilverfahren in Hannover für sich, ihre mitgereisten Eltern sowie ihren Lebensgefährten insgesamt 4988 Euro Schadenersatz und Schmerzensgeld. Bei der Landung in Varna im Mai 2013 sei die Maschine mit viel zu hohem Tempo aufgesetzt, 200 Meter über die Piste hinausgeschossen und erst nach Durchschlagen eines Zaunes zum Stillstand gekommen. Unter anderem habe das Flugpersonal nicht für ein geordnetes Verlassen des Fliegers gesorgt, argumentierte die Klägerin.

Das Verfahren vor dem Amtsgericht Hannover endete am Dienstag mit einem Vergleich, wie ein Gerichtssprecher sagte. Der Reiseveranstalter aus Hannover wird der Frau 2500 Euro überweisen. Bereits vor dem Prozess hatte er 3540 Euro an die Klägerin gezahlt. Gegen den Vergleich ist innerhalb von zwei Wochen noch ein Widerspruch möglich. (AZ: 438 C 6051/14)

dpa


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