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Theater

Regisseur von "Terror" fordert mehr Gelassenheit

Der Theaterregisseur Nicolai Sykosch (52) hat den Umgang mit den islamistischen Terroranschlägen in Paris kritisiert. "In Frankreich gilt der Ausnahmezustand seit den Anschlägen", sagte Sykosch der Deutschen Presse-Agentur.

Braunschweig. "Ist es nicht genau das, was die Terroristen wollen? Dass wir angesichts des Schreckens nicht mehr gelassen auf diese furchtbaren Dinge reagieren können?"

Sykosch inszeniert derzeit am Staatstheater Braunschweig "Terror" von Ferdinand von Schirach. Die Anschläge hätten auch seine Arbeit am Stück beeinflusst, sagte Sykosch. "Wir hatten noch mal eine ganz andere Sensibilität der Sache gegenüber."

In "Terror" steht der Bundeswehrmajor Lars Koch vor Gericht. Koch, der ein von Terroristen entführtes Passagierflugzeug abgeschossen hat, bevor es in ein voll besetztes Fußballstadion stürzen sollte, muss sich wegen 164-fachen Mordes verantworten. Am Ende des Stücks fällen die Zuschauer das Urteil.

dpa


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