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Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD).

Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD). © Holger Hollemann/Archiv

International

Regierungschef Weil unterwegs in Partnerregion Perm

Niedersachsens Regierungschef Stephan Weil ist am Montag zur dritten Russlandreise seiner Amtszeit aufgebrochen. Nach letzten TV-Interviews am Flughafen Hannover hob sein Flugzeug nach Airport-Angaben am späten Mittag ab.

Hannover. Auf dem Hinflug in die russische Partnerregion Perm wird er noch einen Zwischenstopp in Moskau einlegen; dort steht am Dienstag ein Treffen mit dem Menschenrechtsbeauftragten der russischen Regierung, Michail Fedotow, an. Es kam auf Weils Initiative zustande.

In der Partnerregion Perm geht es dem SPD-Politiker vor allem um Kontaktpflege. "Gerade auch in schwierigen Zeiten müssen die Gespräche fortgesetzt werden", hatte der SPD-Politiker im Vorfeld der Reise erklärt. Es sei eine alte Erfahrung, dass Spannungen zwischen Ost und West in Europa, vor allem für Deutschland, schlecht sind.

Bis zur Rückkehr am Freitag stehen Besuche bei Unternehmen sowie Sport- und Bildungseinrichtungen an. Weil, der von einer kleinen Delegation der Staatskanzlei begleitet wird, will neben dem örtlichen Altertum-Museum und einem Sportkomplex in der Partnerregion am Ural auch eine Glasfaserkabel-Fabrik sowie ein Erdölverarbeitungswerk besuchen.

Das seit einem Vierteljahrhundert mit Niedersachsen partnerschaftlich verbundene Perm gilt als Europas östlichste Millionenstadt und ist mit der gleichnamigen Provinz ein wichtiges Industriezentrum.

dpa


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