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Das Ministerium will dem Tourismus neue Impulse geben.

Das Ministerium will dem Tourismus neue Impulse geben. © F. Gambarini

Tourismus

Regierung präsentiert neue Strategie für Niedersachsen-Tourismus

Vor dem Hintergrund sinkender EU-Fördermittel und eines verschärften Wettbewerbes richtet Niedersachsen seine Tourismusstrategie neu aus. Künftig will sich das Land als Ganzes und vermarkten und nicht mehr die Vielzahl unterschiedlicher Regionen wie Harz, Heide oder Küste in den Vordergrund stellen.

Hannover. Das geht aus einem am Mittwoch im Wirtschaftsministerium in Hannover vorgestellten 50-seitigen Strategiepapier hervor.

Die Branche habe 2014 ein sehr gutes Jahr gehabt und sich erneut als Schwergewicht der niedersächsischen Wirtschaft behauptet, sagte Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Behrens. "Wir wissen aber auch, dass es nicht so weitergehen wird." Eine stagnierende Inlands-Nachfrage, verändertes Konsumverhalten sowie ein verschärfter Verdrängungswettbewerb auch unter den Bundesländern mache neue Akzentsetzungen erforderlich.

Aus mehr als 300 Anregungen der Branche wurde daher die neue Tourismusstrategie des Landes entwickelt, die unter anderem barrierefreie Angebote, einen Ausbau von Natur-, Kultur- und Gesundheitstourismus sowie eine stärkere Berücksichtigung von ökologischen Grundsätzen vorsieht.

Bei der Vermarktung von Urlaubszielen steht nach Angaben der Staatssekretärin inzwischen verstärkt der Gesundheitstourismus und nicht mehr allein die Natur im Mittelpunkt. Zudem müsse dem demografischen Wandel Rechnung getragen werden, die Urlauber würden im Schnitt älter und bräuchten entsprechende Angebote.

Die Urlaubsregionen zwischen Harz und Nordsee sollen ferner im Ausland bekannter gemacht werden - darunter in der Schweiz, deren Bürger nun dank der aktuellen Kursentwicklung des Franken eine stärkere Kaufkraft haben.

Das vor allem bei Inlands-Touristen aus Nordrhein- Westfalen beliebte Radfahr- und Badeurlaubsziel Niedersachsen hat bisher den stärksten Anteil an Auslandstouristen aus den Niederlande, Dänemark und Polen. Die Tourismusbranche ist mit einem Jahresumsatz von 15 Milliarden Euro eins der Hauptstandbeine der niedersächsischen Wirtschaft.

dpa


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