Navigation:
Ehemalige Schwerlastreederei Beluga.

Ehemalige Schwerlastreederei Beluga. © Ingo Wagner/Archiv

Prozesse

Reedereipleiteprozess: US-Fonds erhoffte 30 Prozent Rendite

Der US-Hedgefonds Oaktree hat bei seinem Einstieg in die 2011 in Insolvenz gegangenen Bremer Reederei Beluga eine Rendite von rund 30 Prozent erwartet - und das pro Jahr. Das wäre das "Ideal-Szenario" gewesen, sagte Oaktree-Deutschlandchef Hermann Dambach am Dienstag als Zeuge im Beluga-Prozess vor dem Landgericht Bremen.

Bremen. Als Zielrendite wurde schließlich eine Marge von 20 Prozent pro Jahr festgelegt.

Ex-Beluga-Chef Niels Stolberg hatte den Investor Oaktree 2010 ins Boot geholt, um die Eigenkapitaldeckung zu gewährleisten. Allerdings hatte er Oaktree damals fingierte Bilanzen mit Scheinumsätzen vorgelegt und dies auch bereits eingeräumt. Oaktree engagierte sich bei Beluga mit insgesamt rund 175 Millionen Euro. Dabei handelte sich vor allem um Darlehen, aber auch um den Kauf von 37,5 Prozent der Anteile für 9,5 Millionen Euro.

2011 drängte Oaktree Stolberg aus dem Unternehmen und erhob kurz darauf Betrugsvorwürfe gegen ihn. Stolberg und weitere drei frühere Beluga-Manager müssen sich seit Januar vor dem Landgericht Bremen verantworten. Ihnen wird Kreditbetrug, Untreue und Bilanzfälschung vorgeworfen. Beluga war im Schwerguttransport mit rund 1600 Mitarbeitern seinerzeit einer der Weltmarktführer.

dpa


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Was halten Sie von einem Rauchverbot im Auto?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie