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Eine Lehrerin schreibt mit Kreide an die Tafel.

Eine Lehrerin schreibt mit Kreide an die Tafel. © Sebastian Kahnert/Archiv

Schulen

Rechtsgutachten: Land muss Lehrerarbeitszeit erfassen

Die niedersächsische Landesregierung ist nach Ansicht des Philologenverbandes verpflichtet, die genaue Arbeitszeit der Lehrer zu untersuchen. Mit einem Rechtsgutachten des Verfassungs- und Verwaltungsrechtlers Ulrich Battis untermauerte der Verband, in dem vor allem Gymnasiallehrer zusammengeschlossen sind, am Mittwoch seine Position.

Hannover. "Die Verweigerungshaltung des Landes werden wir nicht länger hinnehmen", sagte der Verbandsvorsitzende Horst Audritz in Hannover.

Das Land müsse die Einhaltung der gesetzlich vorgegebenen Arbeitszeit für Beamte von wöchentlich 40 Stunden auch für Lehrer gewährleisten. Dafür sei eine Zeiterhebung umgehend erforderlich, sagte Audritz.

Im Juni 2015 hatte das Oberverwaltungsgericht Lüneburg entschieden, dass eine von der Landesregierung beschlossene Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung für Gymnasiallehrer verfassungswidrig war. Das Gericht kritisierte damals, dass es bislang keine nachvollziehbare Erfassung der Arbeitsbelastung der Lehrer gibt. Das Kultusministerium hatte die rund 90 000 Pädagogen in Niedersachsen seitdem in einer Online-Befragung nur um Auskunft über ihre Arbeitsbelastung gebeten. Die genaue Arbeitszeit spielte dabei keine Rolle.

dpa


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