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Kriminalität

Razzia bei Salafistenverein: über 220 Beamte beteiligt

Bremen (dpa/lni) - An der Razzia gegen die Salafisten-Szene in Bremen sind am Dienstag mehr als 220 Beamte beteiligt gewesen. Dies sagte Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) vor Journalisten.

Durchsucht wurden nach dem Verbot des "Islamischen Fördervereins Bremen e.V." die Vereinsräume und zwölf Wohnungen in der Hansestadt sowie eine Werkstatt in Delmenhorst. Dabei wurden Computer, Festplatten und Telefone beschlagnahmt. Nach Waffen suchten die Spezialkräfte nicht, wie Mäurer berichtete. Vielmehr sei es den Ermittlern darum gegangen, Quellen und Netzwerke der Salafisten aufzudecken.

Nach den Erkenntnissen der Ermittler handelt es sich bei dem "Islamischen Förderverein Bremen" um den Nachfolgeverein des bereits im Dezember 2014 verbotenen salafistischen Kultur- und Familienvereins (KuF). Ehemals leitende Mitglieder seien auch bei dem neuen Verein in führenden Positionen.

dpa


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