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Das Firmenschild der Unternehmensberatung «PriceWaterhouseCoopers».

Das Firmenschild der Unternehmensberatung «PriceWaterhouseCoopers». © Boris Roessler/Archiv

Finanzen

PwC-Studie: Auch Bremen kann Schuldenbremse 2020 einhalten

Auch das Haushaltsnotlageland Bremen könnte nach einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) ab 2020 ohne neue Schulden auskommen und so die vereinbarte Schuldenbremse einhalten.

Frankfurt/Main/Bremen. Voraussetzung dafür sei aber, dass die geplante Reform des Länderfinanzausgleichs in trockenen Tüchern sei, von der sich Bremen ab 2020 unterm Strich rund 500 Millionen Euro mehr erhofft.

PwC weist in seiner am Mittwoch vorgestellten Studie "PwC-Länderfinanzbenchmarking 2016" aber darauf hin, dass sich die Finanzlage des kleinstes Bundeslandes 2015 im Ländervergleich zum ersten Mal seit mehreren Jahren wieder deutlich verschlechtert habe. "Ohne erneute Finanzhilfen erscheint es deshalb nicht möglich, bis zum Jahr 2020 einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen", heißt es in der Studie.

Die Verschuldung Bremens liegt den PwC-Berechnungen zufolge mit 34 065 Euro je Einwohner deutlich höher als in Hamburg (15 074 Euro) und in Berlin (16 989 Euro). Im bisherigen Finanzausgleichsystem werde Bremen die Schuldenbremse 2020 nicht einhalten können, denn es erscheine "praktisch ausgeschlossen" im Jahresdurchschnitt real mindestens 1,4 Prozent einzusparen.

dpa


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