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ZUCHTERFOLG

Pünktlich zu Ostern: Neun Leineschafe geboren

Rüdiger hat sich erfolgreich fortgepflanzt. Sehr erfolgreich sogar: In den vergangenen drei Wochen sind neun kleine Lämmer im Hodenhagener Serengeti-Park geboren worden - und alle neun wüden Rüdiger "Papa" nennen, wenn sie denn sprechen könnten.

Hodenhagen. Pünktlich zu Ostern freut sich die Serengeti-Park-Stiftung über Zuchterfolge bei den Leineschafen. Bereits vor drei Wochen sind die ersten Lämmer geboren, mittlerweile sind es neun! Alle Lämmer sind Nachkommen des gekörten Bocks Rüdiger.

Das Leineschaf steht auf der Liste gefährdeter Nutztierrassen, es gilt als "extrem gefährdet". 2012 gabe es deutschlandweit nur noch 67 Böcke und 1597 weibliche Schafe.

2011 kaufte die Stiftung eine kleine Gruppe Leineschafe und hatte bereits im Frühjahr 2012 den ersten Nachwuchs. Rüdiger kam 2013 als neuer Zuchtbock zu der Herde.

In den vergangenen drei Jahrzehnten hat sich ein dramatischer Wandel auch in der europäischen Landwirtschaft dahingehend vollzogen, dass viele früher gehaltene Nutz- und Haustierrassen in kleinbäuerlicher Haltung heute nicht mehr genutzt werden und somit auch nicht zielgerichtet nach- oder weitergezüchtet werden. Damit geht ein wichtiger Anteil der genetischen Vielfalt verloren. Die Nachzucht bedrohter Haustierrassen soll Abhilfe schaffen.

Die Serengeti-Park Stiftung beteiligt sich an der Erhaltung dieser bedrohten Haustierrassen und hält eine Herde Leineschafe, kleine Wiederkäuer, die typisch für die Region Südniedersachsen sind.


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