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Niedersachsen Prüfzyklus WLTP: Große Unsicherheit für VW-Konzern-Ausblick
Nachrichten Niedersachsen Prüfzyklus WLTP: Große Unsicherheit für VW-Konzern-Ausblick
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15:52 13.03.2018
Frank Witter, Finanzvorstand der Volkswagen AG. Quelle: Rainer Jensen/Archiv
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Berlin/Wolfsburg

Der neue Prüfzyklus WLTP könne zu "einem zeitweilig eingeschränkten Produkt-Angebot" führen, sagte Witter mit Verweis auf neue Regeln bei unter anderem der Abgasmessung. Vorstandschef Matthias Müller hatte in der Pressekonferenz zu den Geschäftszahlen des vergangenen Jahres darauf hingewiesen, dass es unter anderem einen Engpass bei der Ausstattung mit neuen Prüfständen gebe.

Seit dem Herbst durchlaufen neue Autotypen auf dem Prüfstand den Zyklus WLTP, der im September 2018 für sämtliche Neu-Pkw bindend wird. Die Untersuchungen sind gründlicher und länger als im bisherigen Verfahren NEFZ. Es seien jedoch auch hier Schlupflöcher möglich, meinen Kritiker. Daher seien Straßentests (RDE) nötig. Ab September 2019 sind diese für Neuwagen Pflicht.

Der Volkswagen-Konzern hatte mit den Eckdaten zum abgelaufenen Jahr für 2018 einen Umsatzanstieg von bis zu 5 Prozent in Aussicht gestellt. Die operative Umsatzrendite, also das, was vom Umsatz als operatives Ergebnis übrig bleibt, soll zwischen 6,5 und 7,5 Prozent liegen. Analysten rechneten bereits mit Werten am obere Ende dieser Spanne rechneten. Vergangenes Jahr lag die Marge vor Sondereinflüssen bereits bei 7,4 Prozent. Witter nannte neben dem neuen Testverfahren WLTP auch die Wechselkursentwicklung als Risiko für den Ausblick, der insgesamt ambitioniert sei.

Volkswagen hatte mit dem Bekanntwerden der Software-Manipulation von Diesel-Abgastests im Herbst 2015 in den USA eine intensivere Diskussion um die Messung von Abgaswerten in Prüfzyklen ausgelöst.

dpa

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