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Wegen versuchten Mordes steht der Emsländer vor dem Landgericht Osnabrück.

Wegen versuchten Mordes steht der Emsländer vor dem Landgericht Osnabrück. © Friso Gentsch/Archiv

Prozesse

Prozessbeginn: Aus Eifersucht Bremsschlauch durchtrennt

Am Auto seines vermeintlichen Nebenbuhlers soll ein eifersüchtiger Mann aus dem Emsland den Bremsschlauch durchgeschnitten haben. Seit Mittwoch muss er sich nun wegen versuchten Mordes vor dem Landgericht Osnabrück verantworten.

Osnabrück. Der 38-Jährige soll im Dezember vergangenen Jahres mit einem Seitenschneider den Bremsschlauch durchtrennt haben. Der Bekannte der Ex-Freundin stieg tatsächlich in das manipulierte Auto und fuhr los, er bemerkte dann aber das Problem und konnte den Wagen trotz defekter Bremse ohne größeren Unfall zu Stehen bringen.

Der potenzielle Nebenbuhler hatte den Wagen zuvor vor dem Haus der Ex-Freundin des Angeklagten geparkt. Ob die beiden wirklich eine Beziehung hatten, stand nach der Anklageverlesung nicht genau fest, sagte Gerichtssprecher Michael Hune. Das Opfer war aber auf jeden Fall bereits einmal mit der Ex-Freundin des Täters befreundet gewesen. "Er war wohl als Freund ein Vorgänger des Angeklagten", sagte der Sprecher.

Der 38-jährige Angeklagte und seine Freundin hatten sich im September 2014 getrennt. Der Mann soll sich danach oft in der Nähe des Hauses seiner früheren Freundin in Lathen aufgehalten und beobachtet haben, ob sie einen neuen Freund hatte. Das Opfer hatte kurz vor einem Bahnübergang bemerkt, dass seine Fußbremse keine Funktion mehr hatte. Nur mit Mühe konnte der Mann das Auto mit der Handbremse zum Stehen bringen.

dpa


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