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Niedersachsen Prozess nach Schuss auf Autohändler
Nachrichten Niedersachsen Prozess nach Schuss auf Autohändler
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14:45 03.01.2018
Eine Statue der Justitia mit einer Waage in ihrer Hand. Quelle: David-Wolfgang Ebener/Archiv
Lüneburg

Der jüngere Angeklagte soll im vergangenen Juli mit einer Maschinenpistole auf einen 47-Jährigen in dessen Geschäft in Wietze (Landkreis Celle) geschossen haben. Dabei soll der damals 19 Jahre alte Jeside laut Anklage wegen der Liebesbeziehung seiner Schwester mit dem Nicht-Jesiden aus gekränkter Familienehre gehandelt haben, teilte der Sprecher weiter mit. Bei einem Gespräch mit dem Mann habe der 19-Jährige unvermittelt die neben der Eingangstür bereitgelegte Schusswaffe ergriffen und dem Opfer aus etwa einem Meter Entfernung in die Brust geschossen. Dann soll er dem lebensgefährlich Verletzten die Waffe an den Kopf gehalten und mehrfach abgedrückt haben, wobei sich jedoch kein Schuss mehr gelöst habe. Als es dem Geschädigten gelungen sei aufzustehen, soll der Angeklagte geflüchtet sein. Das Opfer konnte mit einer Notoperation gerettet werden.

Der damals 40 Jahre alte Mitangeklagte soll die Waffe besorgt haben. Der Prozess vor der 2. großen Jugendkammer beginnt am Montag, bis zum 16. März sind insgesamt 16 Termine angesetzt.

dpa

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