Navigation:

© Philipp Schulze/dpa

Niedersachsen

Probleme mit Behältern in Gorleben

Gorleben macht wieder Probleme. Mehrere Behälter mit hochradioatkivem Abfall leiden an Ungenauigkeiten in der Qualität. Niedersachsens Umweltminister Stefan Genzel (Grüne) will eine grundlegende Aufklärung.

Gorleben. Nach dem Fund angerosteter Fässer imGorlebener Zwischenlager für schwach und mittelradioaktiven Atommüll gibt es dort jetzt auch Qualitätsprobleme bei der Fertigung von Castor-Behältern mit hochradioaktivem Abfall. Betroffen seien geschmiedete Teile bei neun von zwölf in Gorleben lagernden Behältern der Bauart TN 85, sagte Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) am Freitag. Hier lägen Mängel in der Dokumentation der Fertigung vor. Die neun Castoren enthielten in Glas eingeschweißte Abfälle aus der Wiederaufarbeitung, berichtete Wenzel. Die beiden Zwischenlager im Gorlebener Wald im Landkreis Lüchow-Dannenberg stehen direkt nebeneinander. Die Lagerstätten werden von der Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) betrieben, einer Tochter der großen Energiekonzerne. Der Sachverhalt müsse grundlegend aufgeklärt werden, sagte Wenzel weiter. Das Umweltministerium werde von der GNS, der zuständigen Behörde und von Sachverständigen Stellungnahmen einholen.

Im April waren Roststellen an Fässern mit schwach und mittelradioaktivem Atommüll festgestellt worden. Wenzel hatte daraufhin eine Überprüfung aller Behälter in Gorleben angeordnet.

lni


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Was halten Sie von einem Rauchverbot im Auto?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie