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Ein Warnschild vor radioaktiver Strahlung.

Ein Warnschild vor radioaktiver Strahlung. © Ole Spata/Archiv

Umwelt

Probleme bei Einfahrt in marodes Atommülllager

In der Asse bei Wolfenbüttel gibt es Probleme bei der Einfahrt in das marode Atomlager. In einer Tiefe von 500 bis 750 Metern lagern in dem ehemaligen Salzstock rund 126 000 Fässer mit schwach- und mittelradioaktivem Müll.

Remlingen. Der Atommüll muss in den kommenden Jahren geborgen werden, weil permanent Wasser in das Lager eindringt, derzeit wird die Rückholung vorbereitet. Weil ein Förderseil beschädigt ist und ausgetauscht werden muss, muss die Belegschaft unter Tage nun von etwa 120 auf maximal 20 Mitarbeiter reduziert werden, teilte die Betriebsführungsgesellschaft der Asse am Montag mit.

Die Erkundungsbohrungen und die Betonierungsarbeiten könnten nun vorerst nicht fortgeführt werden, sagte Asse-Geschäftsführer Jens Köhler. Auch Besuche in dem Atommülllager sind bis auf weiteres nicht möglich - nach Unternehmensangaben fahren jährlich bis zu 2000 Besucher in den Schacht ein.

Das beschädigte Förderseil am Hauptschacht 2 muss nun ausgetauscht werden. Wann das geschieht, ist noch unklar. Solange besteht nur die Möglichkeit, über einen anderen Schacht einzufahren.

dpa


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