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Die Präventionsstelle gegen Salafismus hat eine positive Bilanz gezogen.

Die Präventionsstelle gegen Salafismus hat eine positive Bilanz gezogen. © Marijan Murat/Archiv

Extremismus

Präventionsstelle gegen Salafismus zieht positive Bilanz

Die Präventionsstelle gegen islamistische Radikalisierung in Niedersachsen hat knapp ein Jahr nach dem Start eine positive Bilanz gezogen. Das Angebot werde nicht nur von Angehörigen sondern auch von Schulen gut angenommen, sagte die Vorsitzende der Beratungsstelle zur Prävention neo-salafistischer Radikalisierung, Emine Oğuz, der dpa in Hannover.

Hannover. Bewährt habe sich, dass die Beratungsstelle anders als ein früheres Angebot nicht bei den Sicherheitsbehörden angesiedelt und die Hemmschwelle für Angehörige und das Umfeld gefährdeter Menschen damit niedriger sei. An erste Stelle stehe die Prävention, bei Bedarf werde auch ein Draht zur Polizei gelegt.

Weit über 50 Beratungsanfragen seien seit dem Start im April vergangenen Jahres begleitet worden, sagte der Leiter der Beratungsstelle, Christian Hantel. Bei 48 Prozent der Anfragen ging es um junge Menschen aus muslimischen Herkunftsfamilien, im Übrigen um Konvertiten aus nicht-muslimischen Familien. 72 Prozent der Betroffenen waren Männer, 28 Prozent Frauen. Bei dem weiblichen Anteil sei ein Anstieg zu beobachten, was auch dem vom Bundeskriminalamt festgestellten Trend entspreche. In 62 Prozent der Beratungsfälle ging es um junge Leute zwischen 18 und 24 Jahren, 38 Prozent betrafen Jugendliche unter 18.

dpa


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