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Präsident der Uni Hannover stellt Position zu Studiengebühren klar

Im Streit um eine Abschaffung der Studiengebühren in Niedersachsen hat der Präsident der Uni Hannover seine Position klargestellt. Langfristig werde man auch in Deutschland nicht an Studiengebühren vorbeikommen, da die deutschen Universitäten im Konkurrenzvergleich unterfinanziert seien und mit einer drastischen Erhöhung der Budgets aus öffentlichen Kassen nicht zu rechnen sei.

Hannover. Das erklärte Präsident Prof. Erich Barke am Donnerstag laut Mitteilung der Pressestelle der Uni.

"Der Präsident der Leibniz Universität Hannover steht nach wie vor zu seiner Aussage, dass Studienbeiträge unabdingbar sind", hieß es aus der Pressestelle der Uni. Daraus könnten echte Qualitätsverbesserungen in der Lehre finanziert werden.

Die Mehrzahl der Hochschule in Niedersachsen protestiert gegen eine Abschaffung der Studiengebühren, die die SPD nach einem Sieg bei der Landtagswahl durchsetzen will. Die Unis befürchten, dass sich die Studienbedingungen verschlechtern, wenn es keinen Ersatz für wegbrechende Einnahmen gibt. Die SPD versichert hingegen, dass sie den Hochschulen die entgehenden Einnahmen anderweitig ersetzen will.

Niedersachsen ist mit Bayern das letzte Bundesland, das alle Studenten generell zur Kasse bittet.

dpa


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