Navigation:
Der Porsche-Betriebsratsvorsitzende Uwe Hück.

Der Porsche-Betriebsratsvorsitzende Uwe Hück. © Jochen Lübke/Archiv

Auto

Porsche-Betriebsrat stärkt VW-Motoren-Entwickler den Rücken

Der frühere VW-Motoren-Entwickler Wolfgang Hatz bekommt Rückendeckung vom Betriebsratschef seines jetzigen Arbeitgebers Porsche. Arbeitnehmervertreter Uwe Hück sagte den "Stuttgarter Nachrichten" (Montag), der derzeit beurlaubte Porsche-Entwicklungsvorstand habe ihm sein Wort gegeben, dass er mit den Abgas-Manipulationen bei Volkswagen nichts zu tun habe.

Stuttgart/Wolfsburg. "Auch für ihn gilt selbstverständlich die Unschuldsvermutung", meinte Hück.

Da es aber "zeitlich kritische Überschneidungen" gebe, müsse dem Thema nachgegangen werden, sagte der Porsche-Betriebsratschef. Wenn die Unschuld nachgewiesen sei, "kehrt er mit reingewaschener Weste ins Unternehmen zurück. Wenn nicht, wird reagiert wie bei allen anderen auch." Der 56-jährige Hatz war von 2007 bis 2011 bei VW als Generalbevollmächtigter für die Motoren-Entwicklung zuständig, danach wurde er Porsche-Vorstand für Forschung und Entwicklung.

Die VW-Tochter Porsche ist von dem Diesel-Skandal nicht betroffen, die bemängelten Vierzylinder-Motoren hat der Sport- und Geländewagen-Hersteller nicht im Programm. Hück nannte die Abgasmanipulationen bei VW "unnötig wie einen Kropf". Nach dem Bekanntwerden habe er sich gefragt: "Wie kann man denn nur so blöd sein?" VW habe sehr viel Kundenvertrauen zerstört, sagte Hück. Solches Vertrauen wieder aufzubauen, dauere sehr lang.

dpa


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Die Bahn verspricht, pünktlicher zu werden - schafft sie das?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie