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Polizisten helfen ohne Benimmregeln bei G20-Gipfel

Ohne spezielle Benimmregeln ihres Dienstherrn helfen Polizisten aus Niedersachsen beim G20-Gipfel in Hamburg aus. Mit Blick auf Berichte über exzessive, feuchtfröhliche Feiern von mehr als 200 Berliner Polizisten in einer Unterkunft in Bad Segeberg sagte ein Sprecher des Innenministeriums in Hannover: "Ich gehe davon aus, dass die niedersächsischen Polizisten sich natürlich an das halten, was geboten ist und nicht über die Stränge schlagen." Auch an spezielle Alkoholtests sei für die Hüter der öffentlichen Ordnung bei ihrem auswärtigen Hilfseinsatz nicht gedacht.

Hannover. Niedersachsen hilft beim G20-Gipfel nach diesen Angaben mit "Polizisten in nicht geringer Anzahl", Fahrzeugen, Logistik und auch "nicht polizeilich tätigem Personal" aus. "Wir liefern nur zu - der Einsatz selbst wird von Hamburgs Innensenator geleitet", sagte der Ministeriumssprecher. Konkretere Angaben wollte er aus polizeitaktischen Gründen nicht machen, es sollen jedoch weit mehr als 1000 Beamte sein.

Aus dem niedersächsischen Justizministerium werden 17 Bedienstete aus dem Justizvollzugsdienst abgestellt. Es wird zudem ein schwerer Gefangenentransporter gestellt - und das Land hält vorsorglich in der Justizvollzugsanstalt Lingen zehn Haftplätze vor.

dpa


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