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SEK-Beamte vor dem Einkaufscentrum in Bremen.

SEK-Beamte vor dem Einkaufscentrum in Bremen. © Ingo Wagner

Notfälle

Polizei räumt Bremer Einkaufszentrum

Ein psychisch kranker Mann entwischt in Niedersachsen. In einem Einkaufszentrum in Bremen kommt es deshalb zu einiger Aufregung.

Bremen. Zur Abwehr möglicher Gefahren durch einen psychisch kranken Mann ist am Mittwoch ein Bremer Einkaufszentrum evakuiert worden. Wie die Polizei mitteilte, soll es sich bei dem Verdächtigen um einen 19-Jährigen handeln, der aus der Psychiatrie entwichen sei. Bis zum Abend wurde der Gesuchte in dem Einkaufszentrum mit rund 170 Läden und Gastronomiebetrieben nicht gefunden. "Die Polizei sieht im Moment keine Terrorgefahr", sagte ein Polizeisprecher.

Bereits am Nachmittag hatte die Polizei nach Angaben des Sprechers ein Fahndungsersuchen der niedersächsischen Kollegen erhalten. Ein Psychiatrie-Patient war aus einem Krankenhaus im Kreis Diepholz verschwunden. Als Anrufer eine verdächtige Person in dem Bremer Einkaufspark meldeten, sei schnell klar gewesen, dass es sich um den gesuchten Patienten handele, sagte der Sprecher.

Nachdem der 19-Jährige von Beamten in dem Gebäude mit etwa 66 000 Quadratmetern Verkaufsfläche nicht aufgespürt werden konnte, habe sich die Polizei entschlossen, das Gebäude zu evakuieren, um mögliche Gefahren für Unbeteiligte zu minimieren, sagte der Sprecher. Das Einkaufszentrum schließt täglich um 20.00 Uhr, der innenliegende Supermarkt normalerweise um 22.00 Uhr.

Erst am Nachmittag war in der Bremer Neustadt wegen einer Bombendrohung ein Supermarkt evakuiert und abgesperrt worden. Nachdem dort nichts Auffälliges gefunden wurde, waren die Maßnahmen beendet worden.

dpa


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