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Die Gleisanlage der Bahnstrecke Berlin-Hannover in der Nähe von Dallgow-Döberitz.

Die Gleisanlage der Bahnstrecke Berlin-Hannover in der Nähe von Dallgow-Döberitz. © Julian Stähle

Kriminalität

Polizei findet Brandsatz an ICE-Strecke Berlin-Hannover

Nach einer Selbstbezichtigung im Internet findet die Bundespolizei an einer Bahntrasse bei Berlin einen Brandsatz. Dass er nicht zündete, könnte vielleicht nur einem Zufall geschuldet sein.

Dallgow-Döberitz. Die Bundespolizei hat am Montag an der ICE-Strecke Berlin-Hannover einen Brandsatz entdeckt. Der nicht gezündete Selbstbausatz lag nahe des Berliner Stadtrands in einem Kabelschacht bei Dallgow-Döberitz, wie ein Sprecher der Bundespolizei der Deutschen Presse-Agentur sagte. Der Bahnverkehr auf der Strecke zwischen Berlin und Hannover wurde am Abend unterbrochen, die Züge wurden umgeleitet. Die Bahn bezifferte die Verspätungen auf 10 bis 15 Minuten.

Die Behörden waren durch eine Selbstbezichtigung auf einer Webseite, die dem linksextremen Spektrum zugeordnet wird, auf den versuchten Anschlag aufmerksam geworden. Daher liege die Vermutung nahe, dass diese Tat auch diesem Umfeld zugerechnet werden könne, erklärte ein Sprecher der Bundespolizei. Warum der Brandsatz nicht zündete, war am Abend noch unklar.

Spezialisten von Bundespolizei und Brandenburger Landeskriminalamt (LKA) sperrten den Bahndamm ab und untersuchten den Tatort. Unter ihnen waren nach Bundespolizei-Angaben auch Entschärfer. Unterstützt wurden die Beamten von Feuerwehrleuten und Bahn-Notfall-Managern. In den vergangenen Jahren hatte es im Berliner Raum mehrfach Brandanschläge auf Bahnanlagen gegeben.

dpa


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