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Polizeiautos vor einem Haus in Hannover.

Polizeiautos vor einem Haus in Hannover. © Silas Stein

Kriminalität

Polizei durchsucht Wohnungen von Hannover-96-Ultras

Die Polizei ist mit einem Großaufgebot gegen Teile der Ultra-Szene des Fußball-Bundesligisten Hannover 96 vorgegangen. Beamte der Landes- und der Bundespolizei hätten am Mittwoch an mehreren Orten insgesamt zehn Wohnungen durchsucht, sagte ein Sprecher der Bundespolizei.

Söhlde/Hannover. Dabei seien zahlreiche Beweismittel sichergestellt worden. Neun Mitgliedern der Gruppierung "Rising Boys Hannover" (RBH) werde Vandalismus, Sachbeschädigung und Landfriedensbruch vorgeworfen. So sollen sie unter anderem Fahrzeuge von Bahngesellschaften besprüht haben. Die Durchsuchungen fanden vorwiegend in Hannover und Umgebung, aber auch in Lehre (Kreis Helmstedt), Springe und der Gemeinde Söhlde (Kreis Hildesheim) statt. Zuvor hatte die "Neue Presse" (online) über die Durchsuchungen berichtet. Die Beamten beschlagnahmten laut Polizei Graffiti-Zubehör, Bekleidung mit Farbanhaftungen, Schuhe, nicht zugelassene Pyrotechnik, Transparente und Speichermedien. Die Geräte müssten noch ausgewertet werden, sagte der Sprecher. Festnahmen gab es nicht.

dpa


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