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Das Forschungsschiff «Polarstern».

Das Forschungsschiff «Polarstern». © Ingo Wagner/Archiv

Wissenschaft

"Polarstern" kehrt aus Arktis zurück

Das Forschungsschiff "Polarstern" kehrt von seiner sommerlichen Arktis-Expedition am Sonntag in seinen Heimathafen Bremerhaven zurück. Mit neuen Robotern und Kameras konnten die Wissenschaftler erstmals das Tiefseeleben riesiger Unterwasser-Seeberge entlang des Gakkelrückens der zentralen Arktis untersuchen, wie das Alfred-Wegener-Institut mitteilte.

Bremerhaven. Seeberge gelten als Oasen des Lebens im Ozean. Bislang ist aber unerforscht, ob sie auch in der eisigen Arktis reich besiedelt sind. Die Wissenschaftler staunten über Schwammbewuchs, Fischarten, Seesterne, blaue Schnecken, rote Krebse, Muscheln und die nördlichsten bisher entdeckten Korallen.

In der Bremerhavener Lloyd-Werft wird der Eisbrecher in den nächsten Wochen fit gemacht für die nächste Tour, die das Schiff am 12. November in die Antarktis führen wird. Während des Werftaufenthaltes wird auch einer der beiden Helikopter an Bord durch einen moderneren ersetzt. Die Helikopter werden benötigt, um im Notfall Verletzte oder Kranke ausfliegen zu können.

Eine besondere Reise wird die Polarstern im Herbst 2019 antreten. Dann wird sie sich für ein Jahr im Rahmen des internationalen Forschungsprojektes Mosaic im arktischen Meereis einfrieren lassen, um kontinuierlich Messdaten erheben zu können.

dpa


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