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Plakate mit den Worten «ZU NAH!» und «ZU SPÄT!» und den Übersetzungen.

Plakate mit den Worten «ZU NAH!» und «ZU SPÄT!» und den Übersetzungen. © Holger Hollemann/Archiv

Verkehr

Plakat-Aktion soll Lkw-Unfälle auf A2 verhindern

Mit einer Plakat-Aktion will Niedersachsen die gestiegene Zahl an Lastwagen-Unfällen auf der A2 eindämmen. Die drei mal vier Meter großen Poster warnen in drei Sprachen vor Unfallgefahren durch zu geringen Sicherheitsabstand.

Hannover. Verkehrsminister Olaf Lies (SPD) sagte am Montag, jeder Unfall sei einer zu viel. Gerade die Auffahrunfälle am Stauende hätten oft sehr gravierende Folgen. Nach einer Serie schwerer Lkw-Unfälle hatte Lies im Mai Vertreter von Polizei, Verkehrswacht, Verkehrsgewerbe und ADAC ins Ministerium geladen. Die Plakat-Aktion ist ein Resultat des "Runden Tisches A2" mit dem Verkehrsminister und Innenminister Boris Pistorius (SPD).

Darüber hinaus verstärkte die Polizei die Verkehrsüberwachung auf der unfallträchtigen Ost-West-Achse. Zudem wird je nach Gefahrensituation schon einige Kilometer vor Beginn einer Baustelle ein Tempolimit angeordnet. Meist sind dies 60 Stundenkilometer für Lastwagen und Tempo 100 für Pkws. "Seit Einführung der Tempo-60-Regelung scheint sich bereits eine leichte Entspannung der Lage abzuzeichnen", sagte Lies.

Am Montag ereignete sich allerdings erneut ein A2-Unfall mit Sattelzügen. Ein 46-Jähriger raste mit seinem Lkw zwischen Lauenau und Rehren in ein Stauende und musste schwer verletzt aus seinem Führerhaus geborgen werden. Der 49 Jahre alte Fahrer des anderen Sattelzuges wurde leicht verletzt. Auch ein dritter Lastwagen wurde beschädigt. Die Polizei schätzt den Schaden auf 300 000 Euro. Die A2 sollte in Fahrtrichtung Dortmund voraussichtlich bis Dienstagmorgen voll gesperrt bleiben.

dpa


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