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Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD).

Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD). © Holger Hollemann/Archiv

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Pistorius kritisiert Anti-Islam-Forderungen der AfD

Als billigsten Populismus hat Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) Äußerungen von AfD-Politikern bezeichnet, der Islam sei nicht mit dem Grundgesetz vereinbar.

Hannover. "Das, was die AfD da macht, ist ausgrenzend und diskriminierend und ist ein Spaltpilz in der Gesellschaft", sagte Pistorius am Montag in Hannover. "Das ist an Plattheit kaum zu überbieten, bedient Vorurteile und diskreditiert Muslime."

Die Vizevorsitzenden der rechtspopulistischen AfD, Beatrix von Storch und Alexander Gauland, hatten in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" den Islam zur Ideologie erklärt, die nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sei. Er sei ein "Fremdkörper" in Deutschland, der hier "keine Heimat finden" könne.

Durch diese Äußerungen werde die AfD für ihn nicht gleich zu einem Fall für den Verfassungsschutz, sagte Pistorius. "Da muss die Gesellschaft verflixt und zugenäht den Mund aufmachen."

dpa


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