Navigation:
Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD).

Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD). © Michael Kappeler/Archiv

Flüchtlinge

Pistorius: Bei Flüchtlingen "Plan B" von der Bundesregierung

Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) hat von der Bundesregierung einen "Plan B" gefordert, falls nicht mehr alle Flüchtlinge untergebracht werden könnten.

Bremerhaven. "Ich erwarte, dass dort zumindest theoretisch der Fall durchgespielt wird, dass die Möglichkeiten der Aufnahme faktisch überschritten werden", sagte Pistorius der "Nordsee-Zeitung" (Freitag). Allein nach Niedersachsen kämen täglich fast 1000 Flüchtlinge. "Da kommen wir mit neuen Plätzen bald nicht mehr hinterher. Der Zustrom muss insgesamt gebremst und besser organisiert werden", sagte der Minister.

Ein großes Problem sei zudem, dass längst nicht alle Flüchtlinge registriert seien, die sich in Deutschland aufhielten. "Wir brauchen dringend ein anderes, besseres und schnelleres Verfahren, damit wir wissen, wer im Land ist und damit wir die Zuteilung und Versorgung verlässlicher organisieren können", sagte Pistorius. Auch über Registrierzentren an den Grenzen müsse deshalb geredet werden.

Pistorius geht davon aus, dass bis Jahresende mehr als die bisher erwarteten 800 000 Flüchtlinge nach Deutschland kommen.

dpa


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Was halten Sie von einem Rauchverbot im Auto?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie