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Kriminalität

"Pink-Panther"-Diebesbande in Hannover im Visier

Nach einem brutalen Überfall auf einen Juwelier in Hannover prüfen die Ermittler, ob die Tat auf das Konto der berüchtigten "Pink-Panther"-Diebesbande geht.

Hannover. Untersucht werde, ob der verhaftete 32-Jährige mit der Bande in Verbindung stehe, sagte Staatsanwältin Anna Tafelski am Dienstag in Hannover. Die "Pink-Panther"-Juwelenräuber werden für hunderte Überfälle auf Schmuckgeschäfte weltweit mit mehreren Hundert Millionen Euro an Beute verantwortlich gemacht. Die Drahtzieher stammen wie der Verhaftete aus Serbien.

Am Montagabend vergangener Woche hatten der 32-Jährige und drei flüchtige Mittäter zunächst eine 73 Jahre alte Beschäftigte des Juweliers vor ihrer Haustür abgepasst und als Geisel genommen. Wie die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" berichtete, drohten sie der gefesselten Frau auf der Fahrt in die Innenstadt, ihr ein Auge auszustechen oder einen Finger abzutrennen, wenn sie nicht das Geschäft aufschließt und den Sicherheitscode preisgibt.

Weil beim Betreten des Ladens ein Alarm auslöste, rückte die Polizei an und das Quartett ergriff ohne Beute die Flucht. Mit einer im Laden gefundenen Schreckschusswaffe nahm der 32-Jährige die Beamten unter Beschuss, wurde aber nach kurzer Flucht gefasst.

dpa


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