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Demonstrationen

Pegida in Niedersachsen ohne Zulauf

Die niedersächsischen Pegida-Ableger haben von der hitzigen Debatte um Flüchtlinge nicht profitiert. In Hannover und Braunschweig gibt es zwar noch regelmäßige Demonstrationen der islam- und fremdenfeindlichen Bewegung, ihr Zulauf ist aber eher kleiner geworden als zu Beginn der Kundgebungen Anfang des Jahres.

Hannover. So trafen sich am Montag knapp 50 Anhänger von Bragida, dem Braunschweiger Pegida-Pendant. "Das ist im Grunde das Stammpersonal", sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Im Januar hatten noch rund 250 Bragida-Anhänger demonstriert.

In Dresden hat die Pegida-Bewegung hingegen zu ihrem ersten Jahrestag am Montag 15 000 bis 20 000 Anhänger mobilisiert. Eine etwa gleich große Zahl an Menschen protestierte in der sächsischen Landeshauptstadt gegen rechte Stimmungsmache.

In Hannover trafen sich nach Polizeiangaben am Montag etwa 110 Pegida-Anhänger. Zu Beginn der Proteste im Januar waren es etwas mehr, im Sommer etwas weniger gewesen. In Oldenburg gab es seit April keine Kundgebungen mehr, sagte ein Polizeisprecher. Angemeldete Gegendemonstrationen hat es in Braunschweig und Hannover zuletzt nicht mehr gegeben. Allerdings machten der Polizei Gruppen aus dem linken Spektrum Probleme.

dpa


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