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Niedersachsen Pastor Wilfried Manneke erhält Paul-Spiegel-Preis
Nachrichten Niedersachsen Pastor Wilfried Manneke erhält Paul-Spiegel-Preis
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13:10 21.02.2018
Pastor Wilfried Manneke demonstriert gegen Rechtsextremismus. Quelle: Julian Stratenschulte/Archiv
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Unterlüß

Manneke erhält den mit 5000 Euro dotierten Preis, den der Zentralrat in Erinnerung an seinen früheren Präsidenten und dessen Engagement gegen Rassismus und Antisemitismus verleiht, im Juni in Hannover.

"Pastor Manneke beweist mit seinem außergewöhnlichen Engagement Mut und Beharrlichkeit", sagte Zentralratspräsident Josef Schuster. "Obwohl er persönliche Anfeindungen ertragen muss und bereits Anschläge auf ihn und seinen Wohnort verübt wurden, lässt sich Pastor Manneke nicht einschüchtern." Er und seine Mitstreiter zeigten ebenso wie die evangelische Landeskirche Hannovers einen herausragenden Einsatz zum Schutz von Minderheiten und für die Demokratie. "Mit seiner Zivilcourage ist Pastor Manneke für uns alle ein Vorbild."

Der Pfarrer engagiert sich seit 1995 gegen Rechtsextremismus. 2009 gehörte er zu den Gründern des "Netzwerks Südheide gegen Rechtsextremismus". Mit rund zehn weiteren aktiven Mitgliedern sowie 500 Unterstützern kämpft das Netzwerk seitdem gegen Rechtsextremisten in Niedersachsen. Darüber hinaus zählte Manneke 2010 auch zu den Gründern der Initiative "Kirche für Demokratie - gegen Rechtsextremismus" in Hannover.

"Das ist das erste Mal, dass ich eine Auszeichnung bekomme für meine Arbeit", sagte Manneke der dpa. "Dass diese vom Zentralrat der Juden kommt, ist noch mal eine besondere Ehrung."

Manneke stammt aus Delmenhorst und machte sein Vikariat unter anderem in Südafrika, wo er später zwölf Jahre lang als Auslandspfarrer der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) tätig war. Seit 1995 ist er Gemeindepfarrer in Unterlüß in der Lüneburger Heide.

dpa

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