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"Paix, Pace, Salam": Friedenstunnel wirbt für Toleranz

Ein Friedenstunnel ist am Sonntag nach mehrwöchigen Arbeiten in Bremen eröffnet worden. Es handelt sich dabei um eine Bahnunterführung in der Nähe des Hauptbahnhofes, die an beiden Seiten mit aufwändigen Mosaikarbeiten verziert ist, auf denen in 135 Sprachen das Wort Frieden steht.

Bremen. Zudem sind 82 Texttafeln mit Friedenssprüchen unter anderen von Goethe, Laotse und Sophie Scholl angebracht.

Initiatorin des Projekts ist die freischaffende Künstlerin Regina Heygster, die mit ihrem Mann viele Wochen und Monate intensiv an der Gestaltung des Werkes arbeitete. "Durch den Tunnel wird natürlich kein einziger Krieg auf der Welt verhindert. Man darf nicht vermessen sein. Aber Friedensarbeit beginnt im Kleinen", sagte sie anlässlich der Feier am Sonntag.

Am Montag soll der 50 Meter lange und 20 Meter breite Tunnel, der derzeit täglich von 7000 Radfahrern genutzt wird, wieder für den Autoverkehr freigegeben werden. Für die Arbeiten sammelten Heygster und ein Verein Bargeldspenden in Höhe von 110 000 Euro. Eigentümerin des Tunnels ist die Deutsche Bahn.

dpa


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