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Kultur

Ostfriesische Teekultur soll Unesco-Kulturerbe werden

Die ostfriesische Teekultur soll den begehrten Unesco-Titel immaterielles Kulturerbe erhalten. Niedersachsen schlägt die Tradition für die Aufnahme in das bundesweites Verzeichnis vor.

Hannover. Als zweiter Vorschlag aus Niedersachsen wurde der Blaudruck ausgesucht. Kulturministerin Gabriele Heinen-Kljajić sagte am Freitag in Hannover: "Beide Bräuche sind Beispiele dafür, wie Know-how von Generation zu Generation überliefert wird." Die ostfriesische Teekultur entstand in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Es gibt feste Zeiten, die "Teetieden", um 11.00, 15.00 und nach 20.00 Uhr. Typisch sind auch die Zubereitung mit "Kluntje", also Kandis, und einer Wolke aus Sahne sowie das ostfriesische Porzellan.

Bisher stehen 34 Bräuche und Handwerkstechniken auf der Liste des immateriellen Kulturerbes in Deutschland, dazu zählen aus Norddeutschland die Rattenfänger-Sage von Hameln und das niederdeutsche Theater. Weltweit anerkanntes immaterielles Kulturerbe aus Deutschland ist bisher nur die Genossenschaftsidee.

dpa


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