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Orthodoxe Christen beklagen Verfolgung im Nahen Osten

Ein Ausrotten der Christen im Nahen Osten hat der Diakon der syrisch-orthodoxen Kirche in Hannover, Moses Tan, beklagt. "Die Zahl schrumpft auf null vor den Augen der gesamten Weltbevölkerung", sagte er am Dienstag in Hannover.

Hannover. Der Niedergang des Christentums in der Region sei ein Trauerspiel.

Tan ist Co-Autor eines mehrsprachigen Andachtbuches, das das Bistum Hildesheim und die evangelische Landeskirche in Hannover für die Christen unter den Flüchtlingen erarbeitet hat. Das Buch beinhaltet Gebete, Bibeltexte und Lieder in Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch und Tigrinya (Eritrea).

Tan sagt, etliche der verfolgten Christen ließen wichtige berufliche Positionen und Wohlstand in ihrer Heimat zurück, um ihr Leben zu retten. Auch auf der Flucht müssten sie ihren Glauben aus Angst vor Repressalien verschweigen. In den Flüchtlingsunterkünften seien sie von Muslimen umgeben und fielen auf, wenn sie morgens nicht zum Gebet aufständen.

dpa


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