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Verkehr

Opposition dringt auf schnelleren Ausbau der Autobahn 39

Die Opposition im niedersächsischen Landtag hat den Regierungsfraktionen von SPD und Grünen ihre Uneinigkeit beim Ausbau der Autobahn 39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg vorgehalten.

Hannover. "Sie haben es bis heute nicht geschafft, sich bei dem für Niedersachsen so wichtigen Infrastrukturvorhaben zu verständigen", sagte der FDP-Landtagsabgeordnete Jörg Bode am Dienstag im Parlament in Hannover. CDU und FDP wollten mit einem Antrag erreichen, dass die Landesregierung dem Ausbau eine höhere Priorität einräumt.

Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) reagierte mit Unverständnis auf die Forderung. Der Ausbau der A39 stehe längst im Bundesverkehrswegeplan, betonte er. "Wir sind mitten in der Umsetzung", sagte Lies. 2018 solle mit dem ersten Bauabschnitt begonnen werden, 2019 folge ein weiterer.

Der Neubau der Autobahn 39 auf 105 Kilometern zwischen Wolfsburg und Lüneburg gehört zu den umstrittensten Verkehrsprojekten der Region. Die Landkreise dort befürchten, ohne den Bau in ihrer wirtschaftlichen Entwicklung abgehängt zu werden. Zudem soll der Verkehr auf der A2 durch den Bau entlastet werden. Kritiker hingegen befürchten Umweltschäden und ausufernde Kosten. Sie fordern stattdessen den Ausbau der Bundesstraße 4.

Zuletzt hatte ein Gutachten der Wolfsburg AG dem Projekt einen wirtschaftlichen Nutzen für die Region bescheinigt.

dpa


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