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Sascha Spoun steht im Libeskind-Bau der Leuphana Universität. Foto: Philipp Schulze/Archiv

Sascha Spoun steht im Libeskind-Bau der Leuphana Universität. Foto: Philipp Schulze/Archiv

Hochschulen

Offene Türen im Libeskind-Bau locken viele Besucher

Zahlreiche Besucher haben am Samstag den futuristischen Libeskind-Bau der Leuphana Universität in Lüneburg auch von innen angeschaut. Die Uni zählte am Tag der offenen Tür bis zum Abend rund 3800 Menschen.

Lüneburg. Der von US-Stararchitekt Daniel Libeskind entworfene Bau war am 11. März feierlich eröffnet worden.

Die Besucher konnten das neue Zentralgebäude auf eigene Faust erkunden oder an Führungen teilnehmen, um so Einblicke in die architektonischen Besonderheiten und die verschiedenen Funktionen des Baus zu bekommen. So umfasst er außer einem Forschungszentrum auch ein Studierenden- und ein Seminarzentrum. Das Audimax mit rund 1100 Sitzplätzen will Lüneburg als Stadthalle mitnutzen. Viele Besucher waren sichtlich beeindruckt. "Ich liebe die Architektur von Libeskind", schwärmte etwa Brigitte Endres-Müller aus Hessen. "Wunderbar, dass auch in Lüneburg ein Bau von ihm entstanden ist, das ist wirklich außergewöhnlich." Kritiker hatten das Projekt lange für nicht finanzierbar gehalten.

"Den Bau kann man mit vier Worten beschreiben", sagte Uni-Präsident Sascha Spoun. "Er dient der Inspiration für jeden Einzelnen und für die Gruppen, die dort arbeiten. Er dient der Interaktion zwischen Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen, zwischen Professoren und Studierenden und zwischen der Öffentlichkeit und der Universität", so Spoun am Samstag. Der Bau diene zudem der Innovation. "Und das Gebäude ist eine Intervention auf dem Gelände einer ehemaligen Wehrmachts-Kaserne, indem es mit den dortigen militärischen Linien bricht und einen Pfeil in die Zukunft darstellt."

dpa


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