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Obsthof züchtet Vampira-Äpfel: Mit rotem Fruchtfleisch.

Obsthof züchtet Vampira-Äpfel: Mit rotem Fruchtfleisch. © Julian Stratenschulte/Archiv

Agrar

Obsthof züchtet Vampira-Äpfel: Mit rotem Fruchtfleisch

Noch ist die Ernte klein: Äpfel mit knallrotem Fruchtfleisch züchtet der Obsthof Sundermeyer im Kreis Hildesheim - inzwischen mit wachsendem Erfolg. Der Grund für die rote Farbe ist der Pflanzenfarbstoff Anthocyan, mit auch wilde Apfelsorten rot gefärbt sind.

Hildesheim. "Die Wildsorten sind sauer wie Zitronen und haben auch keine Haltbarkeit", sagte Diplom-Gartenbauingenieur Gerd Sundermeyer.

Er versucht seit fünf Jahren, aus hunderten rotfleischigen wilden Sorten diejenigen zu finden, die süßer sind und auch länger halten. Mit den selbstgezüchteten Sorten "Vampira 209" und "Vampira 218" ist er nun schon ein Stück weiter gekommen. "Die haben schon nicht mehr die scharfe Säure", sagt Sundermeyer.

Die Vampira-Ernte ist noch klein: Etwas mehr als 100 Kilogramm. Während Klassiker wie Jonagold bis zu 12 Monaten haltbar sind, werden die Rotfleischigen schon nach drei Wochen mehlig und ungenießbar.

Auf den Plantagen in Wendhausen der Hildesheimer Börde laufen zur Zeit Kreuzungsversuche mit der süßen "Lina"-Sorte und der sehr haltbaren "Road 66". Zur Direktverarbeitung zum Apfelsaft sind die "Roten" schon jetzt geeignet. "Das schmeckt ganz, ganz anders - nach Sauerkirsch, Holunder und Erdbeeren", sagt Sundermeyer.

dpa


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