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Ein Obstbauer erntet Äpfel.

Ein Obstbauer erntet Äpfel. © Carmen Jaspersen/Archiv

Agrar

Obstbauern hoffen auf bessere Ernte

Nach der extrem schlechten Apfelernte 2017 hoffen die Obstbauern im Alten Land 2018 auf bessere Bedingungen. Die Bäume seien ausgeruht und der Blütenstand stark, sagte Joerg Hilbers, stellvertretender Geschäftsführer des Obstbauversuchsrings im Alten Land (OVR), anlässlich der Norddeutschen Obstbautage in Jork.

Jork. Was das Jahr letztlich bringen werde, könne aber noch niemand seriös sagen.

Bei den am Mittwoch eröffneten Obstbautagen präsentieren rund 170 Aussteller ihre Produkte und Neuheiten. Die Veranstalter erwarten etwa 5000 Besucher in Jork im Alten Land südwestlich der Elbe. Das Gebiet ist eine der wichtigsten Obstanbauregionen Europas. Auf mehr als 10 000 Hektar wird dort Obst geerntet.

Ulrich Buchterkirch von der Fachgruppe Obstbau des Landvolks Niedersachsen betonte, dass die Obstbauern im Norden im vergangenen Jahr mit einem "blauen Auge" davon gekommen seien. Die Ernte sei in ganz Deutschland sehr schlecht ausgefallen. Doch die Preise seien gut gewesen.

In den Vorjahren kam den Angaben zufolge jeder dritte in Deutschland produzierte Tafelapfel aus dem Alten Land, wo normalerweise 330 000 Tonnen im Jahr geerntet werden. 2017 kam sogar jeder zweite Apfel aus der Region, nachdem sich deutschlandweit die Ernte von üblicherweise rund einer Million Tonnen nahezu halbiert hatte. Der Apfel macht 68 Prozent der Baumobstfläche von insgesamt rund 34 000 Hektar aus.

dpa


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