Navigation:
Ein Nutria ist zu sehen.

Ein Nutria ist zu sehen. © Frank Rumpenhorst/Archiv

Umwelt

Nutrias breiten sich stark aus

Die aus Südamerika stammenden Nutrias haben sich erheblich ausgebreitet. "In neun Jahren hat sich das Vorkommen in den erfassten Gebieten etwa verdoppelt", sagte Torsten Reinwald, Sprecher des Deutschen Jagdverbandes (DJV) in Berlin.

Berlin/Lüneburg. So seien die Nagetiere, die auf den ersten Blick Bibern ähneln, 2015 bereits in etwa jedem sechsten Revier nachgewiesen worden. Im Jahr 2006 waren laut DJV in 8 Prozent der 24 000 Reviere Nutrias unterwegs, 2015 in 16 Prozent.

Erheblich ausgebreitet haben sich die Tiere in Niedersachsen, wo sich die Zahl der Reviere mit Nutrianachweisen seit 2006 auf 22 Prozent mehr als verdreifacht hat.

Hauptursache der Zunahme seien die anhaltend milden Winter, urteilen laut DJV die Experten des Wildtier-Informationssystems der Länder Deutschlands (WILD). Sie haben die Daten von mehr als 24 000 Revieren ausgewertet, etwa 40 Prozent der Fläche Deutschlands. Vor allem in Niedersachsen bereiten die Nutrias mancherorts Probleme, weil sie mit ihren Bauten Uferböschungen und Deiche unterhöhlen.

dpa


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Finden Sie, dass es im Stadion Bereiche geben soll, in denen Pyro erlaubt ist?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie