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Eine Filiale der Fisch-Restaurantkette "Nordsee".

Eine Filiale der Fisch-Restaurantkette "Nordsee". © Jens Wolf/Archiv

Ernährung

Nordsee zahlt Zuschläge nicht nach Tarifvertrag

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hat die Fischrestaurantkette Nordsee wegen ihrer Gehaltspolitik scharf kritisiert. Das Unternehmen habe den Teilzeitbeschäftigten mitgeteilt, die ihnen entsprechend des Tarifvertrages zustehenden Mehrarbeitszuschläge von 33 Prozent nicht zahlen zu wollen, sagte NGG-Gewerkschaftssekretär Christian Wechselbaum am Dienstag laut Mitteilung.

Berlin/Bremerhaven. Betroffen seien rund 3000 Beschäftigte, denen so insgesamt rund 200 000 Euro vorenthalten würden. Es sei inakzeptabel, dass das Unternehmen auf Kosten vor allem der Mitarbeiter seine Zahlen schönen wolle, sagte Wechselbaum. Eine Stellungnahme der Nordsee war zunächst nicht zu erhalten.

Seit Wochen wird über einen Verkauf der Fischrestaurantkette spekuliert. Die Kette mit ihren 316 Standorten in Deutschland und rund 4800 Mitarbeitern gehört derzeit mehrheitlich der Unternehmensgruppe Theo Müller ("Müllermilch", "Weihenstephan"). Einen Minderheitsanteil hält der ehemalige Großbäcker Heiner Kamps. Stellungnahmen zu einem möglichen Verkauf gab es seitens der Unternehmensgruppe bislang nicht. Für die NGG ist die aktuelle Gehaltspolitik ein Zeichen: "Steht der Verkauf der Nordsee kurz bevor und wird die Braut jetzt noch ein bisschen hübsch gemacht?", fragte Wechselbaum.

dpa


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