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Gravitationswellen-Forscher Karsten Danzmann posiertfür ein Foto.

Gravitationswellen-Forscher Karsten Danzmann posiertfür ein Foto. © Julian Stratenschulte/Archiv

Wissenschaft

Nobelpreis-Verkündung: Enttäuschung in Hannover

Die Verkündung der Nobelpreisträger für Physik hat bei den versammelten Wissenschaftlern in Hannover für Enttäuschung gesorgt. In Hannover und Potsdam hatten sich Gravitationswellenforscher Chancen auf die Auszeichnung ausgerechnet.

Hannover. "Natürlich gibt es dafür einen Nobelpreis, da geht gar kein Weg dran vorbei, aber eben noch nicht in diesem Jahr", sagte Karsten Danzmann, Direktor des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik, am Dienstag nach der Bekanntgabe der diesjährigen Preisträger.

Grund sei, dass die Forscher den Stichtag für die Nominierungen verpasst hätten. Erst im Februar hatten Wissenschaftler des Ligo-Observatoriums in den USA den ersten direkten Nachweis von Gravitationswellen verkündet, an deren Entdeckung die Physiker der Leibniz Universität Hannover sowie des Albert-Einstein-Instituts maßgeblich beteiligt waren.

Gravitationswellen sind eine Vorhersage von Albert Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie. Ihre Entdeckung ein Jahrhundert nach Einsteins Prognose öffnet ein neues Beobachtungsfenster ins Universum und ist nach einhelliger Meinung von Experten einen Nobelpreis wert.

In diesem Jahr zeichnete die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften in Stockholm drei britische Forscher für theoretische Arbeiten zum Zustand von Materie mit dem Physik-Nobelpreis aus.

dpa


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