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Armin Hampel ist nicht besorgt über die Situation.

Armin Hampel ist nicht besorgt über die Situation. © Julian Stratenschulte/Archiv

Parteien

Niedersächsischer AfD-Chef sieht keine Austrittswelle

Niedersachsens AfD-Landesvorsitzender Paul Hampel sieht nach der Niederlage des liberal-konservativen Flügels auf dem Parteitag in Essen keine Austrittswelle in seinem Verband.

Hannover. Von 1900 AfD-Mitgliedern in Niedersachsen seien bis Montagabend 20 ausgetreten. "Das sind ein Prozent der Mitglieder. Und damit können wir leben", sagte Hampel. Die Reaktion in Niedersachsen auf die Niederlage von Parteigründer Bernd Lucke sei sehr verhalten. "Empörung spüre ich nicht", so Hampel.

Allerdings heiße das nicht unbedingt, dass sein Landesverband auf die Seite des national-konservativen Flügels um die neue Parteichefin Frauke Petry umgeschwenkt sei, sagte Hampel. "Ich glaube, die Mitglieder sind in großen Teilen nicht mehr auf der Seite Bernd Luckes." Man respektiere, dass es Petry gegen Lucke aufgenommen habe und stelle sich vor, dass man mit ihr kooperativ zusammenarbeiten könne. "Bestimmt begrüßt man, dass sie die Themen klarer benennt, als es Lucke getan hat."

Nachdem sich Petry am Samstag auf dem Essener Parteitag klar gegen den liberal-konservativen Parteiflügel um Lucke durchgesetzt hatte, haben etliche Parteifunktionäre in einigen AfD-Landesverbänden ihren Austritt angekündigt oder schon vollzogen.

dpa


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