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Agrar

Niedersachsens Landwirte meist mit solider Betriebsstruktur

Niedersachsens landwirtschaftliche Betriebe haben im Bundesvergleich eine ausgewogene Struktur. Das Bundesland stellt jeden fünften (19,2 Prozent) Haupterwerbsbetrieb in Deutschland und rangiert bei der Gewinnkraft der Höfe weit über dem Schnitt.

Hannover. Das geht aus dem am Mittwoch vorgelegten agrarpolitischen Bericht der Bundesregierung für das Geschäftsjahr 2013/14 hervor.

Demnach lag der Überschuss pro Betrieb in Niedersachsen rechnerisch bei 76 170 Euro und damit 20 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Höhere Erträge pro Hof erwirtschafteten nur Brandenburg (84 786 Euro), Mecklenburg-Vorpommern (126 760 Euro) und Sachsen-Anhalt (130 607 Euro). Die stellen aber mit jeweils nur gut einem Prozent Anteil an den Haupterwerbsbetrieben weit weniger Höfe. In Ostdeutschland gibt es seit langem den Trend zu großen Höfen.

Bayern mit dem höchsten Anteil an den Betrieben (31 Prozent) und Baden-Württemberg mit 12 Prozent kommen nur auf rund 50 000 Euro Gewinn je Unternehmen. Einen ähnlich großen Anteil (14 Prozent) an der Zahl der Höfe weist ansonsten nur noch Nordrhein-Westfalen auf und kommt im Schnitt auf 68 492 Euro Gewinnkraft. Ähnlich hoch ist sie nur noch in Schleswig-Holstein (69 719 Euro) und Rheinland-Pfalz (70 281 Euro), die aber nur auf je gut 6 Prozent Hofanteil kommen.

dpa


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